Dort treffen die Jugendlichen am Ende der 8. Jahrgangsstufe die Entscheidung über ihren weiteren Schulweg. Wir besuchten die „Integrative Lernwerkstatt Brigittenau“ in Wien. Uns interessierte der Umgang mit den Integrationskindern und die beiden außerschulischen Lernorte der Schule besonders.
Begonnen haben wir mit einem Besuch der Schule in der Stadt. Wir bekamen eine ausführliche Führung dreier Jungs voll mit Infos und viel Stolz auf ihre Schule. Sie arbeiten sehr, sehr ähnlich wie wir in unserer Schule, mit epochalen Einwahlprojekten, Einführungen und Planarbeit (Freiarbeit).
Es war beeindruckend zu sehen, wie herrlich „normal“ alle miteinander unterwegs waren. Der außerschulische Lernort für die jüngeren von 1. – 3. Jahrgangsstufe wird von einer kleinen Gruppe – ca 15 Kinder – einmal wöchentlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht. Dort gibt es einen großen Folientunnel als Aufenthalts- und Werkstatt“raum“ und als Pflanzplatz und einen großen Platz im Grünen mit Feuerstelle und kleiner Außenküche – alles an einem kleinen Wasserarm der Donau. Ganzjährig kommen die Kindergruppen für immer 5 Wochen für einen langen Schultag hierher und werden von 2 Lernbegleitern unterstützt. Außerdem gibt es immer wieder vom Förderverein finanzierte Projekte für die Kids in dieser Zeit, z.B. als wir dort waren ein Puppenspieler Projekt – Puppen schnitzen und Puppenspielen. Zusammen Feuer machen, kochen und essen gehört selbstverständlich auch dazu.
Die Jahrgangsstufen 7 und 8 fahren jedes Schuljahr für 2 Wochen an ihren Platz in Stockerau. Ein großer Raum in einem Gasthaus in der Au mit angeschlossenem Grundstück, auf dem immer wieder neue Dinge gebaut werden und entstehen - Teich, Lehmofen, Werkstatt, Baumhaus etc. All diese Projekte in Zusammenarbeit mit einem externen Experten, der auch wieder vom Förderverein finanziert wird. Wir erlebten den Keramiker, zwei Lehrerinnen und die 14 Jugendlichen in einer sehr selbständigen Arbeitsatmosphäre über den gesamten Tag hinweg. Toll.
Was nehme ich mit? Inklusion von klein an auf ist sehr wertvoll für groß und klein. Jemand zu haben, der sich für einzelne Projekt um die Finanzierung und Unterstützung durch Spendengelder kümmert ist genial. UND Vernetzung und Austausch mit anderen Lernbegleitern tut einfach immer gut und bringt neuen Schwung.
Danke dafür
Maria mit Jeanne und Max















